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AG Schach für die Klassen 2 bis 6

Schach...

...wird an unserer Schule bereits in der ersten Klasse erlernt, obwohl viele Kinder hier natürlich noch keine Großmeister sind. Es beginnt mit den Namen der einzelnen Figuren und ihren Zugmöglichkeiten, denn jede Figur hat besondere Qualitäten. Abhängig von der Beweglichkeit haben die Figuren einen unterschiedlichen Wert, den der Schachspieler kennen muss, um sinnvoll andere Figuren schlagen zu können.

...wird aber auch für die Kinder aller anderen Klassenstufen angeboten. Die Kinder lernen dann wie beispielsweise das Treppenmatt aussieht, was ein Remis ist oder in welchen „Verkleidungen“ das Schäfermatt auftritt.Für die „Profis“ geht es dann in die Schachtheorie: Wie eröffne ich eine Schachpartie richtig? Tempovorteil nutzen nennt das der Fachmann. Was verbirgt sich hinter der Quadratregel im Endspiel? Warum ist es sinnvoll, verbundene Türme zu besitzen und was bedeutet das eigentlich?

...wird an der Kant-Grundschule traditionell im Rahmen eines Schachturniers gewürdigt. Im letzten Schuljahr haben rund 100 Kinder daran teilgenommen und innerhalb der Klassenstufen ihre Meister ausgespielt. Im Rahmen der Siegerehrung fand dann im Foyer unserer Schule ein Schaukampf der Sieger gegeneinander statt. In den letzten Jahren haben die Kinder der „großen“ Schach-AG auch an den Schnellschachmeisterschaften der Berliner Schulen teilgenommen und sich wacker geschlagen. Beim Schnellschach müssen die Kinder einer Mannschaft auf sich selbst gestellt die Partie zu einer Entscheidung führen. Erschwerend kommt hinzu, dass eine Schachuhr unerbittlich tickt und die Zeit auf 15 Minuten begrenzt ist.

...ist das Spiel der Könige. Der weiße und der schwarze König liefern sich mit ihren Beratern eine Schlacht, die strengen und manchmal komplizierten Regeln folgt. Und das macht den Reiz dieses königlichen Spiels aus, denn keine Partie gleicht der anderen.
Vor über 2500 Jahren wurde das Schachspiel in Indien erfunden und gelangte über die alten Perser zu uns nach Europa. Und wer kennt nicht die Geschichte über den weisen Brahmanen, dem Erfinder des Spiels, der den „bescheidenen“ Wunsch äußerte, man möge ihm auf das erste Feld des Schachbretts ein Reiskorn legen, auf das zweite zwei, auf das dritte vier,... bis zum 64. Feld. Viel Spaß beim Rechnen.

Helge Brennecke und Stephan Wiehne