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Grundsteinlegung

500 Km Kabel werden im Neubau verlegt.

Die Laune der anwesenden Gäste war wie das Wetter: Einfach traumhaft schön. Und Grund dazu gab es allemal: Der Schulträger, Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH, legte am Donnerstagmorgen, dem 21. September 2017, den Grundstein für den Neubau des Kant-Schul-Forums und der Grundschule der Internationalen Schule Berlin (ISB). Für den Schulträger ist es das größte Bauprojekt seiner Geschichte. Der Einladung in die Körnerstraße 49 folgten rund 120 Gäste aus der Berliner Politik, Medien und Gesellschaft.

Auf dem Baugelände werden in den kommenden zwei Jahren rund 65.700 Kubikmeter Raum „umbaut“ und dabei etwa 500 Kilometer Kabel verlegt, damit hier künftig bis zu 600 Schülerinnen und Schülern ausgiebig Platz zum Lernen, aber auch zur Entfaltung, finden. „Denn Raum ist der dritte Pädagoge“ zitierte Andreas Wegener, Geschäftsführender Direktor der Kant-Schulen, den italienischen Pädagogen Loris Malaguzzi. Das heißt: „Eine Schule ist über ihre Funktion als Haus des Lernens hinaus auch ein Lebens- und Gestaltungsraum für Kinder“.

Gestaltungsraum bieten nach der geplanten Eröffnung des Neubaus 2019 unter anderem zwei Sporthallen, ein Veranstaltungssaal sowie Ausstellungs- und Begegnungsräume, die allen Schülerinnen und Schülern der Privaten Kant-Schulen offenstehen. Und ganz wichtig: Es wird auch einen abgegrenzten Prüfungsbereich geben, in dem zukünftig die Abschlussprüfungen geschrieben werden, ohne dass dafür wochenlang die bislang einzige Sporthalle belegt werden muss. In den Neubau einziehen wird auch die neu gegründete Kant-Akademie für Lehrer- und Elternfortbildung.

Dem Anspruch, mehr als nur ein Haus des Lernens zu sein, versuchen die Privaten Kant-Schulen bereits seit ihrer Gründung gerecht zu werden, betont Horst Seidel, Gründer der Kant-Schulen und Vorstandsvorsitzender der Kant-Stiftung. Seit 1959 sind die Kant-Schulen mit Ideen wie einer Ganztagsgrundschule mit Mittagessen oder dem Englischunterricht ab der ersten Klasse ein Vorreiter in der Berliner Schullandschaft.

Viel Anerkennung und Lob für diese visionären Leistungen gab es von den anwesenden Fraktionsvorsitzenden des Berliner Abgeordnetenhauses, Florian Graf (CDU), Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen) und Sebastian Czaja (FDP). Auch die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski, dankte in ihrer Rede den Kant-Schulen für ihre „angstfreie, dem Neuen offene, werteorientierte und positive Atmosphäre“.

Wie kann man nun eine solche Atmosphäre in die Zukunft weiterreichen? Ein Mittel dazu ist die Zeitkapsel, die am Donnerstag in den Grundstein eingemauert wurde und in 100 Jahren künftigen Archäologen Auskunft über das Leben und Lernen 2017 geben soll. So wurden zum Beispiel die Kant-Schulverfassung, ein Stundenplan, ein Smartphone, ein Lehrerbuch und weitere Gegenstände aus dem Schulalltag in die Zeitkapsel gelegt. Dazu passte das Lied von Bruno Mars, das der Grundschulchor der ISB vortrug: „Count On Me!“

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