Kant-Grundschule ∙ Grunewaldstraße 44 ∙ 12165 Berlin ∙ 030 / 79 000 340 ∙ www.kant-grundschule.de

Aktuelles

KANT-Revue

Das 50-jährige Bestehen der Kant-Grundschule wurde am 05.07.2017 im Rahmen eines bunten Bühnenprogramms im Humbodtsaal der Urania Berlin mit Schülern, Eltern, Beschäftigten und geladenen Gästen gefeiert.

THE ARTS@KANT

»Das Genie kann nur reichen Stoff zu Produkten der schönen Kunst hergeben; die Verarbeitung desselben und die Form erfordert ein durch die Schule gebildetes Talent.« Immanuel Kant, 1724-1804

Ausstellung von Schülerarbeiten der Schulen der Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH aus dem Kunstunterricht aller drei Schulstandorte in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, Bernhard-Weiß-Straße 6, 10178 Berlin, vom 17. Mai bis 01. September 2017.

Anhand von 12 plus eins Beispielen präsentierten sich bei »THE ARTS@KANT« die Kunstbereiche der Ganztagsschulbereiche der Kant-Grundschule, der Kant-Oberschule, der Grund- und Oberschulen der Internationalen Schule Berlin sowie der Berlin International School mit jeweils zwei Arbeiten.

Darüber hinaus wurde unter dem Titel »THE ARTS@KANT« erstmalig auch ein Film gezeigt, der weitere kreative Projekte aus den verschiedenen Bereichen des Unterrichts und der Arbeitsgemeinschaften im Hause KANT vorstellt, wie Theater, Musical, Ballett, Tanz, Darstellendes Spiel, Film, Chor, Musikinstrumentenspiel, Nähen, Kochen, Graffiti, u.v.m. Jedes der Beispiele zeigt, wie wir die verschiedenen Talente fördern und beflügeln. Ohne engagierte Pädagoginnen und Pädagogen oder aktive Elternbeteiligung wären diese vielfältigen Aktivitäten undenkbar.

Politik "zu Gast bei KANT"

"Wir sind beeindruckt von den Gesprächen."

Zwei Tage vor der Bundestagswahl stellten sich Vertreterinnen und Vertreter von fünf Parteien den Fragen, Ideen und Vorstellungen von mehr als 120 Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 5-12 aus Kant-Grundschule und Kant-Oberschule sowie Berlin International School und Internationale Schule Berlin.

In der Sporthalle des Campus Steglitz erschienen drei Direktkandidaten aus Steglitz: Für die SPD, Dr. Ute Finckh-Krämer, für die CDU, Thomas Heilmann und für die FDP, Hartmut Ebbing. Des Weiteren folgten die Landesvorsitzende des Berliner Landesverbandes Bündnis 90 / Die Grünen, Nina Stahr, sowie als Vertretung für die Kandidatin der Linken Hamze Bytyci, Mitglied des Landesvorstandes.

Kaum waren alle versammelt, begannen die gut vorbereiteten Schülergruppen, die einzelnen Kandidaten vorzustellen. So konnte sich jeder ein Bild davon machen, wer da den Bezirk im neuen Bundestag vertreten könnte. „Wir wollen heute die Gelegenheit nutzen, zu hören, was die Politiker vorhaben, die sich zur Wahl gestellt haben. Es gibt keine Themenvorgaben, also kann jeder alles fragen bzw. sagen, was ihn oder sie interessiert. Und vergesst nicht, eure Aufgaben den Politikern mit nach Hause zu geben“, eröffnete der Moderator den Dialog. So begab sich jede Schülergruppe, bestehend aus 20 - 30 Schülerinnen und Schülern mit einem Politiker in eine Ecke bzw. die Mitte der Halle. Fast eine Stunde lang stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Fragen, äußerten Wünsche und Ängste. Es ging mitunter hoch her, dabei deckten sie die unterschiedlichsten Themen ab, wie z.B. Bildungspolitik, Mietpreisbremse, Integration, Ausländerfeindlichkeit, AFD, Flüchtlinge, Tegel, Trump, Terrorismus, Nord-Korea, Grundeinkommen, Legalisierung von Cannabis oder Dieselfahrzeuge.

Der eine, erst stehend, setzte sich ob der intensiven Befragung mit den anderen auf den Hallenboden, um hier auf Augenhöhe weiter zu diskutieren. Die andere zog den Kreis von Schülerinnen und Schülern um sich herum immer enger. „Ich bin beeindruckt von den Gesprächen, den Fragen und Themen. Wir müssen das unbedingt fortsetzen – nicht nur im Wahlkampf,“ so die einhellige Meinung aller politischen Akteure.

Und in der Tat, einige Schülergruppen hatten Hausaufgaben für die politisch Verantwortlichen mitgebracht – und erhoffen sich selbstverständlich Antworten. Dazu gehören bessere S-Bahnanbindung ins Umland, fehlende Müllbehälter auf der Schlossstraße, faire Umrechnung des internationalen Abiturs ins deutsche System, Folgen der AirBerlin-Insolvenz für eine Schülergruppe, die ein soziales Projekt in Thailand fortsetzen möchte und nun das Geld für die Tickets zu verlieren scheint.

Am Ende der 90-minütigen Begegnung waren alle erschöpft. Fortsetzung folgt, unabhängig vom Wahlergebnis. Schließlich müssen Hausaufgaben auch kontrolliert werden…

Grundsteinlegung

500 Km Kabel werden im Neubau verlegt.

Die Laune der anwesenden Gäste war wie das Wetter: Einfach traumhaft schön. Und Grund dazu gab es allemal: Der Schulträger, Stiftung Private Kant-Schulen gGmbH, legte am Donnerstagmorgen, dem 21. September 2017, den Grundstein für den Neubau des Kant-Schul-Forums und der Grundschule der Internationalen Schule Berlin (ISB). Für den Schulträger ist es das größte Bauprojekt seiner Geschichte. Der Einladung in die Körnerstraße 49 folgten rund 120 Gäste aus der Berliner Politik, Medien und Gesellschaft.

Auf dem Baugelände werden in den kommenden zwei Jahren rund 65.700 Kubikmeter Raum „umbaut“ und dabei etwa 500 Kilometer Kabel verlegt, damit hier künftig bis zu 600 Schülerinnen und Schülern ausgiebig Platz zum Lernen, aber auch zur Entfaltung, finden. „Denn Raum ist der dritte Pädagoge“ zitierte Andreas Wegener, Geschäftsführender Direktor der Kant-Schulen, den italienischen Pädagogen Loris Malaguzzi. Das heißt: „Eine Schule ist über ihre Funktion als Haus des Lernens hinaus auch ein Lebens- und Gestaltungsraum für Kinder“.

Gestaltungsraum bieten nach der geplanten Eröffnung des Neubaus 2019 unter anderem zwei Sporthallen, ein Veranstaltungssaal sowie Ausstellungs- und Begegnungsräume, die allen Schülerinnen und Schülern der Privaten Kant-Schulen offenstehen. Und ganz wichtig: Es wird auch einen abgegrenzten Prüfungsbereich geben, in dem zukünftig die Abschlussprüfungen geschrieben werden, ohne dass dafür wochenlang die bislang einzige Sporthalle belegt werden muss. In den Neubau einziehen wird auch die neu gegründete Kant-Akademie für Lehrer- und Elternfortbildung.

Dem Anspruch, mehr als nur ein Haus des Lernens zu sein, versuchen die Privaten Kant-Schulen bereits seit ihrer Gründung gerecht zu werden, betont Horst Seidel, Gründer der Kant-Schulen und Vorstandsvorsitzender der Kant-Stiftung. Seit 1959 sind die Kant-Schulen mit Ideen wie einer Ganztagsgrundschule mit Mittagessen oder dem Englischunterricht ab der ersten Klasse ein Vorreiter in der Berliner Schullandschaft.

Viel Anerkennung und Lob für diese visionären Leistungen gab es von den anwesenden Fraktionsvorsitzenden des Berliner Abgeordnetenhauses, Florian Graf (CDU), Antje Kapek (Bündnis 90/Die Grünen) und Sebastian Czaja (FDP). Auch die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf, Cerstin Richter-Kotowski, dankte in ihrer Rede den Kant-Schulen für ihre „angstfreie, dem Neuen offene, werteorientierte und positive Atmosphäre“.

Wie kann man nun eine solche Atmosphäre in die Zukunft weiterreichen? Ein Mittel dazu ist die Zeitkapsel, die am Donnerstag in den Grundstein eingemauert wurde und in 100 Jahren künftigen Archäologen Auskunft über das Leben und Lernen 2017 geben soll. So wurden zum Beispiel die Kant-Schulverfassung, ein Stundenplan, ein Smartphone, ein Lehrerbuch und weitere Gegenstände aus dem Schulalltag in die Zeitkapsel gelegt. Dazu passte das Lied von Bruno Mars, das der Grundschulchor der ISB vortrug: „Count On Me!“

Jubiläum

"Uns´re Schule IST nun 50 Jahre...
...50 Jahre und kein bischen alt!"

Mit diesen Zeilen beginnt nunmehr unser eigenes Schullied. Die Kant-Grundschule wurde tatsächlich in diesem Jahr bereits so alt. Am 4.September 1967 betraten zum ersten Mal ABC-Schützen die Räume unserer schönen alten Villa in der Grunewaldstraße 44.

Unser Jubiläumsjahr des 50-jährigen Bestehens unserer Kant-Grundschule hatte viele Ideen und Anregungen für Aktivitäten und Veranstaltungen aus diesem Anlass entstehen lassen. Ergebnis dessen war ein abwechslungsreicher Veranstaltungskalender. Auch unsere „Kant-Revue“ als Höhepunkt unserer Musik-und Theatertage war diesem besonderen Jubiläum gewidmet.

In abwechslungsreicher Form wurden kleinere Beiträge unserer Musik- und Theatertage ob Ballett, Tanz, HipHop, Flötenspiel oder natürlich auch Ausschnitte aus den Theaterstücken zu einer besonderen Revue zusammengefasst und damit zu einem künstlerischen Abbild unseres Schullebens. Besonders stolz machte uns, dass an diesem Bild unserer Schule auch mit etwa 150 Schülern mehr als die Hälfte unserer Schülerschaft auf der Bühne aktiv beteiligt waren.

Stolz machte uns auch, dass unsere „KANT-Revue“ am 5. Juli 2017 zudem an einem ganz besonderen Ort stattfinden durfte – dem Humboldt-Saal der Urania Berlin.

In beindruckender Gemeinsamkeit erlebten wir in 120 Minuten zahlreiche „aufregende, spannende,  lustige, nachdenkliche und wunderschöne Momente“. Unsere Schulsprecher Helena und Felix haben dieses während unserer Kant-Revue als Moderatoren dieser Veranstaltung so treffend formuliert. Mit unserer farbenfrohen Kant-Revue haben unsere Aktivitäten aus Anlass des 50. Geburtstages unserer Schule einen sehr würdigen und auch emotional beindruckenden Abschluss gefunden. Sicher werden wir uns daran noch lange Zeit gern erinnern.  

Hip Hop AGs rocken den Schulhof

Unter der Leitung von Herrn Piatek fanden sich die Jungen und Mädchen der Hip Hop AGs auf dem Schulhof zu einem Flashmob ein und tanzten als seien sie eben einem Musikvideo entsprungen. Immer mehr Kinder schlossen sich an und aus zunächst einzelnen Kindern wurde eine große Gruppe, die sich alle zu einer Choreographie bewegten. Alle hatten sichtlich Spaß und selbst diejenigen, die nur zuschauten, juckte es ganz schön in den Beinen!

Hier geht's zum Video.